Häufige Fragen FAQ


Ich bin an einem Angebot für den Winterdienst interessiert, bis wann sollte ich mit Ihnen Kontakt aufnehmen?

Wir planen den Winterdienst bereits ab August/September. Das bedeutet, dass wir ab einem bestimmten Zeitpunkt aufgrund beschränkter Kapazitäten, keine weiteren Objekte mehr annehmen können bzw. dann sehr stark von der Lage der einzelnen Objekte abhängig ist. Wir empfehlen Ihnen daher bereits im Sommer mit uns in Kontakt zu treten.

Wie verläuft ein typischer Winterdiensteinsatz?

Unsere Touren sind so geplant, dass wir alle Objekte bis 07:30 Uhr rechtzeitig geräumt haben. Deshalb kontrollieren unsere Mitarbeiter bei entsprechenden Temperaturen und Wettervorhersagen nachts fast stündlich die Situation „vor der Haustür“.

Wenn nun das Wetter einen Einsatz erfordert, treffen wir uns zentral und jeder Mitarbeiter fährt seine feste Tour ab. Je nach Tour und Objekt werden hierbei Maschinen (Schneebürsten), Traktor oder ganz normale Schneeschaufeln eingesetzt.

Vor Ort entscheidet jeder Mitarbeiter selbst, in Abhängigkeit der momentanen Wettersituation und der Vorhersagen für den restlichen Tagesverlauf, ob eine einfache Räumung ausreicht, oder ob evtl. noch Streumaterial zum Einsatz kommt.

Welches Streumaterial benutzen Sie?

Wir benutzen hauptsächlich Lavagranulat. Dies ist umweltverträglich und kann in angrenzende Blumenbeete gefegt werden.

Im Falle von Eisbildung, dort wo das Granulat nicht ausreicht, verwenden wir auch Salz. Sie können sich aber sicher sein: Den Einsatz von Streusalz wenden wir nur in diesen besonderen Fällen oder bei besonderen Stellen an (z.B. Treppen, Notausgängen oder Garagenabfahrten).

Was machen Sie bei dauerhaftem Schneefall?

Bei dauerhaften Schneefall, z.B. nachts beginnend und vorhersehbar bis in den Vormittag hinein, besteht von Seiten der Stadtsatzung keine dauerhafte Räumpflicht, da es unzumutbar ist, ständig die Flächen frei von Schnee zu halten – zumal dies nur durch den Einsatz von Streusalz gewährleistet werden könnte. Und die Verwendung von Streusalz ist lt. Satzung verboten.

Wir fahren dennoch alle Objekte an und Räumen zumindest den bis dahin liegenden Schnee.

Was tun Sie bei Glatt- und "Blitzeis"?

Bei Glatteis sind wir zunächst abhängig von der Stadt. Diese muss zunächst die öffentlichen Straßen soweit geräumt haben, dass wir gefahrlos die Objekte anfahren können. Sollte dies nicht der Fall sein, so müssen wir aus Gründen unserer eigenen Sicherheit den Beginn der Touren verschieben oder sogar abbrechen.

Vor Ort werden wir dann wieder entscheiden ob und wie viel Streumaterial zum Einsatz kommt.

Warum ist um 07:30 Uhr noch nicht geräumt?

Normalerweise sind alle Objekte bis dahin geräumt. Jedoch lässt es sich nicht immer vermeiden, dass Verzögerungen eintreten. Dies kann mehrere Ursachen, die wir nicht beeinflussen können, haben:

Nicht geräumte Straßen, Krankheit, technischer Defekt oder im schlimmsten Fall ein Unfall eines unserer Räumfahrzeuge.

Wir sind aber in allen Fällen bemüht, die Arbeiten so schnell als möglich nachzuholen.

Was ist der Unterschied zwischen „Schwarz- und Weißräumung“?

Die sogenannte Weißräumung bedeutet, dass die Wege nur gestreut werden (Granulat), also keine direkte Räumung der Wege erfolgt. Teilweise ist dies auch sinnvoller, da auf griffigem Schnee das Laufen durchaus möglich ist.

Bei der Schwarzräumung wird der Schnee vollständig entfernt (der Weg ist sichtbar). Dies erfordert erhöhten Einsatz von Maschinen und Material und natürlich auch Streusalz.

Durch die Vorgaben (Verbot von Streusalz) aus der Stadtsatzung besteht also grundsätzlich weder für Anlieger noch Fußgänger Anspruch auf Schwarzräumung. Sollte dies gewünscht sein, so muss dies explizit vereinbart werden.

Ich bin gestürzt, wer haftet nun für meinen Schaden?

Dies ist von vielen Faktoren und dem jeweiligen Einzelfall abhängig.

Zunächst muss festgestellt werden, wer zum Zeitpunkt des Unfalls die Verkehrsicherungspflicht bzw. Räumpflicht hatte. Wenn Sie uns damit beauftrag haben, ist der Sachverhalt eindeutig.

Jedoch gehen anschließend die Gerichtsurteile weit auseinander. Grundsätzlich ist zu erwähnen, dass jeder selbst in der Pflicht ist, durch entsprechende Kleidung (Schuhwerk) und erhöhte Vorsicht, einen Sturz zu vermeiden. Somit ist in den meisten Fällen nur eine Teilschuld dem Verantwortlichen anzulasten.

Sie können sich aber auch hier sicher sein: Unsere Haftpflichtversicherung kümmert sich in jedem Fall um die korrekte und ordentliche Abwicklung eines eventuell entstanden Schadens.

Werden die Wintereinsätze dokumentiert?

Allein aus Gründen des Nachweises gegenüber Bewohnern und Versicherungen werden unsere Einsatzzeiten und Material pro Objekt minutengenau dokumentiert. Zukünftig ist sogar eine Auswertung mittels GPS-Signal geplant.